BVB Konterfußball – Effektivität unter Kovac

Problem: Der Mangel an Durchschlagskraft

Der BVB liefert seit Wochen kaum gefährliche Gegenstöße. Der Ball wird zwar geklaut, doch die Entscheidung fehlt. Hier ein Paradebeispiel: Nach 23 Ballgewinnen in der letzten Liga‑Woche nur drei Tore. Das ist nicht nur peinlich, das ist gefährlich, weil jede Mannschaft das Ausnutzen von Fehlpässen als Prinzip kennt.

Statistik, die knallt

Unter Kovac liegt das Konterverhältnis bei 0,13 – das bedeutet, aus zehn Gegenangriffen entsteht nur ein Schuss aufs Tor. Im Vergleich zu Borussia Dortmunds Vorgänger war das ein Abfall von 0,25 auf 0,13. Der Unterschied? Die Chance, die im Halbraum entsteht, wird meist abgeblockt, weil die Spieler zu früh abbrechen.

Der fehlende Pace

Wenn die BVB‑Verteidigung erst nach 4,2 Sekunden wieder im Mittelfeld auftaucht, sind die Gegner längst wieder in Form. Der Flügelspieler muss in 2,1 Sekunden die Linie erreichen und den Ball nach vorne katapultieren. Hier fehlt die Schnelligkeit, weil die Außenverteidigung oft zu defensiv steht.

Raumgewinn – das verpasste Kapital

Man sieht es an den Wärmebildern: Die Räume hinter den Innenverteidigern bleiben leer. Stattdessen staut sich das Team in der Nähe der eigenen Hälfte. Das führt zu Passverlusten und zu keinen Chancen. Und wenn ein Pass eintrifft, ist er zu flach, zu unpräzise – das Ergebnis: kein Tor.

Analyse der Taktik

Kovac setzt auf ein kompaktes 4‑3‑3, das schnell zurückfällt. Klingt logisch, klingt sicher. Doch die Realität ist: Das System erstickt das Gegenangriffspotenzial. Der Trainer verlangt, dass die Außenverteidigung erst einmal die Positionsabdeckung übernimmt, bevor sie nach vorn sprintet. Das kostet wertvolle Sekunden.

Hier ein Blick auf die Erfolgsgeschichten: Teams, die im Konterfußball glänzen, lassen ihre Flügelspieler erst nach Ballgewinn nach außen laufen, und zwar mit voller Geschwindigkeit. Die Innenverteidiger bleiben locker, weil die Gegner noch nicht einmal im Spiel sind. Und das Ergebnis: Viele Tore.

Hauptursache: Zu viel Kontrolle, zu wenig Risiko

Der BVB versucht, das Spiel zu dominieren, verliert dabei aber das Herzstück des Konterfußballs – das Risiko. Der Trainer will Sicherheit, das kostet Kreativität. Und das ist das Problem, das wir lösen müssen.

Der Deal: Was jetzt zu tun ist

Erstens: Außenverteidiger müssen die Linie um 15 Prozent weiter vorrücken, sobald der Ball erobert ist. Zweitens: Das Mittelfeld muss ein bis zwei Passkappen nach vorn schicken, bevor die Verteidigung sich neu formiert. Drittens: Der Trainer muss ein bis zwei Trainingssessions ausschließlich dem schnellen Umschaltspiel widmen. Und hier kommt das Wichtigste:

Pack sofort den Trainingstag um, setze die Flügelspieler gezielt in freien Raum und zwinge die Gegner, den Ball zu verlieren. Schau dir die Analysen auf fussballbvbergebnis.com an und setze die Statistiken in die Praxis um.

Scroll to Top